ROTGLUT

Auf einen Blick

Zimmer
frei und gereinigtbevor ich komme, nicht erst mittags
Zimmerlage
am besten eine Etagejeder Stockwerkswechsel kostet Aufbauzeit
Aus dem Bild
Kabel, Fernbedienung, Papierkorbzwei Minuten je Zimmer, bei zwölf eine halbe Stunde
Restaurant, Bar, Wellness
eine Zeit ohne Gästefrüh am Morgen oder nachmittags zwischen den Schichten
Wer hilft
jemand, der entscheiden darfnicht den ganzen Tag dabei, aber ansprechbar
Schlüssel
vorher klärenwer schließt auf, wo darf das Stativ stehen

Wie viele Zimmer brauchen wir, und wie lange?

Ein Zimmer braucht Zeit. Richten, Licht setzen, Details ordnen, fotografieren – und danach wieder herrichten für den nächsten Gast. Wie viele Zimmer an einem Tag entstehen, hängt vom Haus ab; entscheidend ist, dass sie frei und gereinigt sind, bevor ich komme, und nicht erst mittags frei werden.

Am besten liegen die gebrauchten Zimmer nebeneinander oder auf einer Etage. Jeder Stockwerkswechsel kostet Aufbauzeit.

Was gehört nicht ins Bild?

Fernbedienungen, Ladekabel, Papierkörbe, Zimmerservice-Karten, Duschgel-Fläschchen mit fremdem Logo, der Aufsteller mit dem WLAN-Passwort. Nichts davon ist schlimm – es kostet nur jedes Mal zwei Minuten, und bei zwölf Zimmern ist das eine halbe Stunde.

Betten frisch bezogen, Falten glatt, Kissen aufgeschüttelt. Handtücher gefaltet, nicht gerollt, wenn es nicht Ihr Stil ist. Was bei Ihnen zum Haus gehört, bleibt – es soll Ihr Zimmer sein, nicht ein Musterzimmer.

Was im Zimmer liegt, liegt auch im Bild.

Wann sind Restaurant, Bar und Wellness leer?

Diese Räume brauchen eine Zeit, in der niemand darin ist. Oft ist das früh am Morgen oder am Nachmittag zwischen den Schichten. Sagen Sie mir, wann Ihr Haus diese Lücken hat, dann lege ich den Ablauf darum herum.

Gedeckte Tische wirken anders als leere. Wenn Sie eine bestimmte Tischkultur zeigen wollen, sollte sie vorbereitet sein – das ist Aufgabe des Hauses, nicht der Kamera.

Wer entscheidet am Aufnahmetag?

Am Aufnahmetag kommen Fragen auf, die niemand vorhersehen kann: Darf der Stuhl umgestellt werden? Ist die Suite im dritten Stock wirklich frei? Soll die Bar mit oder ohne Gläser?

Deshalb braucht es eine Person im Haus, die entscheiden darf und erreichbar ist. Nicht den ganzen Tag dabei – aber ansprechbar. Ohne sie warten alle.

Nicht den ganzen Tag dabei. Aber ansprechbar.

Wer schließt auf?

Wer schließt die Zimmer auf? Wer hat Zugang zum Wellnessbereich außerhalb der Öffnungszeiten? Wo darf das Stativ stehen, wo nicht? Das klingt banal und ist der häufigste Grund für verlorene Zeit.

Und draußen?

Die Außenaufnahme hängt am Wetter und am Licht, nicht am Belegungsplan. Sie kann deshalb an einem anderen Tag entstehen als die Zimmer – oder am selben, aber zu einer Zeit, die das Haus nicht selbst wählt. Parkplätze möglichst frei, Mülltonnen weg, Sonnenschirme entweder alle offen oder alle geschlossen.

Häufige Fragen

Antworten ohne Umweg

Wie viele Zimmer schaffen wir an einem Tag?

Das hängt vom Haus ab – von Größe, Schnitt und davon, wie viel vorbereitet ist. Nennen Sie mir Ihre Zimmerzahl und was gezeigt werden soll, dann sage ich, was realistisch ist.

Müssen die Zimmer leer sein oder bewohnt wirken?

Frisch gerichtet, als würde der Gast gleich eintreten. Kein Koffer, keine benutzten Handtücher – aber auch kein steriles Musterzimmer.

Können wir während der Aufnahmen normal weiterarbeiten?

In den Zimmern nicht, in den öffentlichen Bereichen meistens schon. Restaurant und Bar brauchen eine ruhige Zeitspanne, der Rest des Hauses läuft weiter.

Was ist, wenn ein Zimmer doch belegt ist?

Dann nehmen wir ein anderes. Deshalb ist es gut, wenn mehr Zimmer bereitstehen als gebraucht werden – ein Puffer von zwei bis drei reicht meistens.

Sollen Mitarbeiter im Bild sein?

Wenn sie möchten, gern – sie geben dem Haus ein Gesicht. Freiwilligkeit ist die Voraussetzung, und das klären Sie im Haus, am besten vor dem Aufnahmetag.

Sprechen wir über Ihren Ablauf

Sagen Sie mir, wie viele Zimmer Sie zeigen wollen und wann Ihr Haus Luft hat – den Rest plane ich darum herum.